The two principle artists of CounterAct, Yossi Gutmann and Eva Grudin, met in 1997 as Jewish participants in what was then Austria's first and only "Reconciliation" group, where descendants of Nazis and descendants of Holocaust survivors met in dialogue. When Jörg Haider (FPÖ, Austria's Freedom Party), the extreme right-wing candidate, made his party's political muscle felt in the 1999 elections, the "Reconciliation" group, and the friendships and consensus formed there, grew fragile. Gutmann and Grudin, two of the Jewish members of the group, were asked by several of the Austrians not to protest Haider's election and were, on one occasion, told, "If it were ever to come to concentration camps again, we would be the first to protest."

Die Künstler lernten sich 1997 im Rahmen von Österreichs damals erster und einziger “Wiedergutmachungsgruppe” kennen, wo Kinder von Nazis und Kinder von Holocaust Überlebenden sich im Gespräch zusammenfanden. Als dann 1999 Jörg Haider, der rechtsextreme Kandidat der FPÖ, die Kraftprobe in der Wahl bestand, zerfiel die “Wiedergutmachungsgruppe”, und der dort geformte Konsens und eben erst zaghaft geschlossene Freundschaften gingen auseinander. Nazikinder baten jüdische Mitglieder der Gruppe, nicht gegen Haider zu protestieren, und man ließ einmal sogar verlauten, wenn es je wieder zu Konzentrationslagern käme, wären wir die ersten, die marschierten. In Le Monde erschien im Januar 2000 ein Artikel, der die angespannten Verhältnisse in diseer Gruppe beschrieb. Bald danach haben die Künstler ihre Verbindung zur Gruppe abgebrochen.